Schwangerenvorsorge - Schwangerschaftsvorsorge und Beratung

Unser Konzept für die Schwangerenvorsorge

Liebe werdende Mutter,

wir möchten Ihnen hier unser Konzept für die Schwangerenvorsorge vorstellen.

Frau Dr. Martina Saba und Hebamme Lorraine David-Wittich werden Sie während der kommenden Wochen gemeinsam in der Praxis betreuen.

Unsere Vorsorge beginnt mit dem ersten frühen Ultraschall, mit dessen Hilfe Frau Dr. Saba die Schwangerschaft feststellt und den voraussichtlichen Entbindungszeitraum, in dem Sie die Geburt Ihres Kindes erwarten können, festlegt.

Des Weiteren beraten wir Sie zu wichtigen Themen, wie z.B. Ernährung, Sport, Reisen oder Medikamenten, in der Schwangerschaft.

Wir erstellen eine ausführliche Anamnese, um so alle wichtigen Informationen, die Sie und die Schwangerschaft betreffen, zu erhalten.

Es wird Ihnen Blut entnommen, um wichtige Werte, wie z.B. Ihre Blutgruppe, daraus zu bestimmen. Auf Wunsch bieten wir Ihnen spezielle Laboruntersuchungen, z.B. das Toxoplasmose-Screening oder Messungen der Schilddrüsenwerte an. Hierzu beraten wir Sie gerne.

Zu diesem Zeitpunkt empfehlen wir Ihnen, sich bereits eine freiberuflich arbeitende Hebamme für die Wochenbettbetreuung und ggf. für einen Geburtsvorbereitungskurs zu suchen.

Eine Hebammenliste und Informationen dazu erhalten Sie bei uns in der Praxis.

Ab jetzt sehen wir uns in einem Intervall von vier Wochen. Bei diesen Vorsorgeuntersuchungen finden u.a. Kontrollen des Blutdrucks, des Körpergewichts, des Urins und ggf. der Blutwerte statt.

Wir überprüfen das Wachstum des Kindes und kümmern uns um eventuell vorhandene Beschwerden.

Während der Schwangerschaft sind drei große Ultraschalluntersuchungen im Abstand von ca. 10 Wochen vorgesehen.

Untersucht werden hierbei unter anderem die Organe und der Körper des Kindes, das kindliche Wachstum, sowie die Durchblutung der Gebärmutter und der Plazenta.

Sollte sich die Notwendigkeit oder der Bedarf einer speziellen Ultraschalluntersuchung ergeben, besprechen wir dies mit Ihnen und überweisen Sie an entsprechende Fachärzte weiter.

Im Zeitraum zwischen der 24.-28. Schwangerschaftswoche findet ein sogenannter oraler Glucosetoleranztest (OGTT) statt, mit dessen Hilfe wir einen Schwangerschaftsdiabetes ausschließen bzw. feststellen können.

Bei Blutzuckerwerten außerhalb der Normwerte überweisen wir Sie an eine diabetologische Facharztpraxis, um den Schwangerschaftsdiabetes dort einstellen und überwachen zu lassen.

In der 28. Schwangerschaftswoche beginnen wir mit den CTG-Kontrollen, bei denen wir die kindliche Herzfrequenz und die Aktivität der Gebärmutter messen. Diese CTG-Kontrollen finden nun bei jeder Vorsorge statt und dauern ca. 30 Minuten.

Ab der 32. Schwangerschaftswoche verkürzen sich unsere Betreuungsintervalle auf zwei Wochen. Damit ist eine optimal Vorsorge für Sie und Ihr Kind sichergestellt.

In der 34. Schwangerschaftswoche ermittelt Frau Dr. Saba durch einen Ultraschall erneut das Gewicht des Kindes und schaut nach der Fruchtwassermenge.

Außerdem bieten wir Ihnen einen zusätzlichen Vaginalabstrich an, der feststellt, ob eine ß-Streptokokken-Infektion, die unter der Geburt behandelt werden muss, vorliegt.

Ein Ultraschall zur Ermittlung des kindlichen Gewichts und der Fruchtwassermenge wird in der 38. Schwangerschaftswoche, sowie am errechneten Termin, erneut durchgeführt.

Ab dem errechneten Termin, also der 40. Schwangerschaftswoche, sehen wir uns im Abstand von zwei Tagen zum CTG und zur Fruchtwasserkontrolle.

Hier besprechen wir das weitere Vorgehen und weisen Sie dann zur Geburt in Ihre Entbindungsklinik ein.

Während Ihrer Schwangerschaft stehen wir Ihnen sehr gerne beratend und helfend zur Seite.